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Pensjonat Żurawiec - Brusno, woj. zachodniopomorskie

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INTERAKTIVER PLAN
VON
ŻURAWIEC

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LANDKARTE DER UMGEBUNG

 




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Anfangsdatum: 02-07-2009
 

Gegend


 

In Reiseführern wird die Umgebung von „Żurawiec“ als Szwajcaria Połczyńska (die Polziner Schweiz) bzw. Bieszczady Północy (Ostbeskiden vom Norden) bezeichnet. Worauf beruht ein solcher Vergleich? Der eine ergibt sich wohl aus dem stark hügeligen Bodenrelief. An manchen Stellen sieht man mit unbewaffnetem Augen, dass die Höhendifferenz zwischen Talsohle und ihrem Steilhang gelegentlich 80 Meter beträgt. Zwar ähnelt die Polziner Schweiz auf keinerlei Weise der richtigen Schweiz in den Alpen, aber die lokalen Steilhänge machen einen überraschenden Eindruck im Vergleich zum für polnisches Pommern typischen Tiefland Die Bezeichnung Ostbeskiden vom Norden bezieht sich eben auf Bodenrelief und steht im Zusammenhang mit einer anderen gemeinsamen Eigenschaft der beiden Regionen, und zwar mit Buchenwälder, die Hügel bewachsen.


Eine andere Eigenschaft, die der Region einen seltenen Charakter gibt, steht auch in Zusammenhang mit Gletscherauswirkungen und Bodenrelief. Im Herzen des abgehandelten Gebiets ist die Wasserscheide besonders merkbar, d.h. eine Linie, die Stromgebiete von zwei verschiedenen Einzugsgebiete absondert. Das Obengenannte bezieht sich auf Drawa und Dębnica, die in zwei unterschiedliche Richtungen fließen: Drawa nimmt ihren Anfang im Land der Fünf Seen, fließt nach Süden und mündet in Noteć (sie gehört also dem Einzugsgebiet von Warta und Odra). Dębnica fließt dagegen nach Norden und mündet in Parsęta, die direkt in die Ostsee hineinfließt. In dem Nacheiszeitlichen Land gibt es Orte, wo man Bachquellen sehen kann, die Zuflüsse der beiden Flüsse sind und in einer Entfernung von einigen Hundert Meter voneinander liegen!


Die schon erwähnten Buchenwälder sind kein einziges Beispiel für Naturreichtum. Eine große Unterschiedlichkeit von Ökosystemen bietet günstige Bedingungen vielen seltenen Pflanzen- und Tiergattungen. Pflanzenwelt ist durch für die atlantische, arktische, boreale, Berg- und Südpflanzen charakteristische Pflanzengattungen vertreten, darunter 40 geschützte Pflanzengattungen, wie z.B. das blutrote Knabenkraut, der Seidelbast, der Riesen-Schachtelhalm. Genau reich wird die Tierwelt vertreten, in der geschützte Vogelarten (Kranichen, Reiher, Seeadler), Säugetiere (Biber) sowie Reptilien und Lurche beachtenswert sind. Von dem Wert der Umwelt und Landschaft im Nacheiszeitlichen Land zeugen auch andere Formen des Rechtsschutzes. Der Drawski Naturlandschaftspark gehört nicht nur zum Europäischen Schutzgebiet „Natura 2000“, sondern er verfügt auch über zwei Naturschutzgebiete und einige Dutzend von Naturdenkmälern.


Die Vorteile des Dreiecks von Połczyn, Barwice und Czaplinek werden zusätzlich durch Kultur- und historische Ebene bereichert. Im Laufe der Geschichte gab es hier das Grenzgebiet von drei Ländern (Polen, Brandenburg und Pommerschen Fürstentümern), durch den Ort führte ein der wichtigsten Handelswege – die Salzstraße. Daraus kann man leicht folgern, dass die Geschichte des Nacheiszeitlichen Landes sowohl grausam und blutig, als auch interessant und faszinierend ist. Wegen wiederholten Kriege ist die materielle Kulturerbe der vergangen Jahrhunderte vielleicht nicht spektakulär, aber Objekte wie Ruinen des Schlosses Drahim, Teile des Belags von der „Salzstraße“, die unter Fußgängerzone in Połczyn-Zdrój gefunden worden sind, Grenzsteine, Fachwerkhäuser und historische dörfliche Kirchen entfachen die Vorstellungskraft von vielen Geschichteliebhabern.

 


Fotos der Umgebung

Das Herzen der Drawskie Seenplatte – Land der Fünf Seen Moränenhügellandschaft Der größte in Pommern und zweitiefste See Polens – Drawsko See Ansicht von Wolna Góra – einer der höchsten Geländeerhebung in der Nähe von „Żurawiec“

48 Meter hoher Ansichtsturm auf dem Gipfel von Wola Góra Drawsko See – Halbinsel Uraz Stadtzentrum in Czaplinek Schloss Drahim in Stare Drawsko

Altmarkt in Połczyn-Zdrój Kurpark in Połczyn-Zdrój Kurpark in Połczyn-Zdrój Połczyn-Zdrój – Schloss der Familie Manteuffel

Polziner Stimmung Sanatorium „Gryf“ in Połczyn-Zdrój Beobachtungsturm auf Spyczna Góra Am Resko See

Dörfliche Landschaft bei Gworkowo Steinbrücke in der Nähe von Brusno Wolfschluchten In der umliegenden Wäldern befinden sich malerische Quellengebiete

Der obere Flusslauf von Dębnica Herbstlicher Tagesanbruch an der Seenplatte Komorze – ein der schönsten Seen der Drawskie Seenplatte Herbst bei „Żurawiec“

 

 
 
panorama Żurawca